Hier findet man Berichte rund um das Boschnhaus und zu Veranstaltungen, die hier stattgefunden haben.


Karikaturenausstellung "Glänzende Aussichten" entwickelt sich zum Besuchermagnet

"Humor ist, wenn man trotzdem lacht" lautet es in Vagen

190414 Vernissage"Wir sind überwältig von den zahlreichen interessierten Menschen - alt und jung - die unsere Ausstellung in Vagen besuchen" so das Fazit von Andrea Steiner, Mitglied der Laudato Si Projektgruppe Vagen, die die Karikaturenausstellung bereits vor knapp einem Jahr von misereor für Vagen gebucht hat.

Der aktuellen Bewegung "fridays for future" setzt die Laudato Si Gruppe "vogna for future" entgegen und lud Lehrer und ihre Schulklassen ins Boschnhaus ein.

Der Einladung folgten sage und schreibe neun Klassen der Jahrgangsstufen 3 und 4 der Grundschulen in Vagen und Bruckmühl. Um den Kinder die nötigen Hintergrundinformationen zu vermitteln, ließen sich Carolin Günzl und Nadja Schmid im Vorfeld von Museumspädagogen von misereor schulen.

Die Vernissage der Karikaturenausstellung am Sonntagabend übertraf dann die Erwartungen der Veranstalter bei Weitem. Bei einer kurzweiligen Begrüßungsrede von Michael Günzl erfuhren die Besucher, daß bereits im Jahr 2015 Papst Franziskus die Enzyklika „Laudato Sì“ veröffentlicht hat. Das Thema dieses Lehrschreibens lässt sich mit den Worten „Schöpfung bewahren“ wohl am ehesten auf den Punkt bringen. Hier wollen die Mitglieder des Gruppe Laudato Si anknüpfen und versuchen, die Aufforderung des Papstes in der Gemeinde umzusetzen. Günzl betonte die gute Zusammenarbeit mit dem Obst- und Gartenbauverein Vagen bei dieser Ausstellung. Über 100 Besucher konnten dann den Ausführungen der "Hausherrin" des Boschnhaus Jorun Cramer folgen und erfuhren Interessantes zu diesem Dorfzentrum und dem Auftrag der Regierung zu Nachhaltigkeit und Bewahrung der Schöpfung anzuregen. Dass sich dies die Laudato Si Gruppe auf die Fahnen schreibt, freute Jorun Cramer außerordentlich.

Anschließend referierte Carolin Günzl zur Karikaturenausstellung. Diese von misereor und dem Bistum Bamberg ins Leben gerufene Wanderausstellung "tourt" seit 2015 in Deutschland und ist bis Mitte 2020 bereits ausgebucht. Günzl erklärte, daß 40 Karikaturisten von misereor angesprochen wurden, sich zu Themen wie Fleischkonsum und Ernährung, Klimawandel, Flucht, Müll (Plastik), Mobilität, Konsum und Lebensstil Gedanken zu machen und auf Papier zu bringen. Dabei wies sie darauf hin, daß alle Zeichnungen direkt mit unserem Lebensstil und Konsumverhalten zusammenhängen und ohne erhobenen Zeigefinger zum Nachdenken anregen sollen. Zum Schluß ihrer Ansprache berührte sie mit einem afrikanischen Zitat: "Viele kleine Leute in vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern!"

Die Veranstaltung wurde während der Ansprachen und des anschließenden Buffets musikalisch mit zweierlei Besetzungen untermalt. Herausragend war gesanglich Nadja Schmid, die ein selbstgetextetes Stück zum Besten gab. Die Veranstalter zeigten sich mit dem Besuch der Veranstaltung äußerst zufrieden.

Bis spät am Abend wurde über die eine oder andere Karikatur diskutiert und das Dorfzentrum Boschnhaus mit Leben erfüllt.

Für Besucher steht das Haus noch zu folgenden Zeiten offen: Samstag, 13. April – 15 Uhr bis 17 Uhr , Sonntag, 14. April – 10 Uhr bis 12 Uhr, 15 Uhr bis 17 Uhr und Samstag, 20. April – 15 Uhr bis 17 Uhr . Für Buchung von Führungen, die auch am Osterwochende möglich sind, bitte telefonisch unter 08062/ 8098044 oder laudato-si@pfarrverband-bruckmuehl.de

Laudato Si Gruppe Vagen

 

OGV: "Impressionen" im Boschnhaus

OGV: "Impressionen" im BoschnhausDie 11. Ausstellung des „KUNSTeam Mangfall“ lockt an diesem Wochenende 30./31. März von 10 bis 17 Uhr viele Kunstbegeisterte in das Boschnhaus nach Vagen – Mit Kreativität und einzigartigem Farbenspiel, in Acryl, Aquarell und Öl wurden „Impressionen“ verschiedenster Stilrichtungen aufgezeigt

Jüngst waren die Kunstbegeisterten der Region zur Ausstellung „Impressionen“ des KUNSTeams Mangfall in das Boschnhaus nach Vagen eingeladen. Ein Wochenende lang stand das Vagener Gemeinschaftshaus zum ersten Mal ganz im Zeichen der Malerei.

Die elf Künstlerinnen, welche fast alle im Gemeindebereich beheimatet sind, zeigten sich hocherfreut, ihre Werke erstmalig im Boschnhaus präsentieren zu können. Elfriede Bayer, Edith Berghammer, Anna Förtsch, Marianne Fröhlich, Gerda Hentschke, Judith Laux, Sigrid Leitner, Annelore Parzefall, Ingrid Poppel, Marianne Rauschecker und Veronika Schmitz präsentierten eine bunte Vielfalt an Motiven in unterschiedlichen Stilrichtungen, teils gegenständlich, aber auch modern oder abstrakt interpretiert.

Die jährlichen Ausstellungen des „KUNSTeams“ sind mittlerweile schon zur guten Tradition geworden. Die Laien-Künstlergruppe gründete sich im Februar 2008 und seitdem treffen sich die Malerinnen einmal wöchentlich in Feldkirchen-Westerham zur kreativen Arbeit.

„Es macht gemeinsam Spaß, wir unterstützen uns, man hilft sich gegenseitig bei der Kreativität oder der Ideenumsetzung. Auch neue Techniken, die jede Einzelne in verschiedenen Seminaren erlernt hat, werden dabei in der Gemeinschaft vorgestellt“, so Künstlerin Ingrid Poppel. Auch Malerin Sigrid Leitner pflichtet dem freudig bei, „unser Team hält zusammen, es gibt keinen Künstlerneid“.

Martin Oswald, zweiter Bürgermeister von Feldkirchen-Westerham, überbrachte die Grußworte der Gemeinde. Er zeigte sich erfreut über die gelungene Ausstellung und die passenden Räumlichkeiten, die das Boschnhaus dafür bietet. „Ich finde es immer wieder erstaunlich, was man mit einem Pinsel alles gestalten und malen kann“ so Oswald fasziniert. Dieses beeindrucke ihn umso mehr, da die Damen allesamt Laienkünstler sind. „Diese Ausstellung ist ein Aushängeschild für unsere Gemeinde“, so der zweite Bürgermeister abschließend an das KUNSTeam gerichtet.

Marita Gottinger vom Verwaltungsteam des Boschnhauses freute sich, dass mit dieser Vernissage auch eine Premiere gefeiert wird. „Dies ist der Beginn einer ganzen Ausstellungsreihe hier im Boschnhaus, die hoffentlich so positiv weiter gehen wird“, so Gottinger.

Malerin Ingrid Poppel richtete danach Grußworte im Namen des gesamten KUNSTeams Mangfall an die Vernissage-Besucher. „Hier in Vagen ist ein idealer Ort gefunden worden, um unsere Bilder zu präsentieren“, so die Künstlerin. Einen Dank zollte sie an den Obst- und Gartenbauverein Vagen-Mittenkirchen, der die Boschnhauspforten für diesen besonderen Kunstgenuss öffnete.

Mit zarten Harfenklängen untermalte Christel Schuster den Ausstellungsabend.

Nach der Besichtigung der ausgestellten Objekte lockte ein buntes Büffet die Gäste. Bei einem persönlichen Gespräch mit den Künstlerinnen klang die Vernissage gelockert aus.

(Text/Fotos Wolf)

Verbesserung der Parkplatzsituation am Boschnhaus in Vagen

190314 ParkplatzsituationDas vielfältige Angebot im Boschnhaus zieht immer mehr Besucher an. Dieser sehr positive Effekt führt zu dem Nachteil, dass manche Besucher ihr Auto dort parken, wo Platz ist, gleichgültig ob das regelkonform ist und/oder die Ein- und Ausfahrten der Nachbarn behindert. Besonders unverantwortlich ist dies, wenn es sich um eine Ausfahrt der Feuerwehr handelt. Um solche Situationen zukünftig zu vermeiden, fand am 7.3. 2019 ein Ortstermin mit Vertretern des OGV Herrn Langer und Herrn Eham sowie dem Kommandanten der FFW Vagen Herrn Gabler sowie Herrn Storch von der PI Bad Aibling und Frau Steininger von der Gemeinde F-W statt.


Der OGV erhält von der Gemeinde mobile Halteverbotsschilder, die bei größeren Veranstaltungen aufgestellt werden. Des Weiteren werden die vorhandenen Parkplätze besser ausgeschildert. Die Erlaubnis auf den Nachbargrundstücken zu parken, ist eine weitere Möglichkeit die Gesamtsituation zu verbessern.


Dem OGV ist an einer guten Nachbarschaft gelegen. Daher die dringende Bitte an die Besucher, die vorhandenen Parkplätze am Boschnhaus bzw. die in der Nähe vorhandenen zu nutzen.

(Text: Rank, Foto: Rösel)

Frauenbund: Filmabend im Boschnhaus

Frauenbund: Filmabend im BoschnhausEin Abend im Zeichen der christlichen Botschaft – Vagener Frauenbund lud zu einem bewegenden Filmabend in das Boschnhaus.

Der Frauenbund Vagen hatte jüngst alle Interessierten zu einem gemeinsamen Filmabend in das Boschnhaus, welches mit seinem neuesten technischen Equipment prädestiniert für solch eine Veranstaltung ist, geladen.

Monika Zuber-Schild, geistliche Beirätin des Frauenbundes, führte mit passenden Textpassagen aus dem Buch „Der letzte Mönch von Tibhirine“, ein authentischer Bericht eines Zeitzeugen, zur filmischen Sequenz hin. Hierbei schilderte sie den Zuhörern, wie beschwerlich die Lage vor Ort in Algerien war, aber gleichzeitig auch wie hingebungsvoll sich die Klosterbrüder für die Versöhnung und die Freundschaft mit der muslimischen Bevölkerung einsetzten.

Der Film „Von Menschen und Göttern“, im französischen Original „Des Hommes et des Dieux“, zeigt das Leben von sieben Trappistenmönchen im Kloster „Notre-Dame de l'Atlas“ in Tibhirine im Atlasgebirge und setzt ein berührendes Zeichen für Frieden und Geschwisterlichkeit.

Das Kloster war während des algerischen Bürgerkrieges zwischen die Fronten der Armee und aufständischer Rebellen geraten. Trotz aller Warnungen blieben die Mönche vor Ort, um der notleidenden Bevölkerung medizinisch zu helfen oder sie bei Behördengängen zu unterstützen.

In seinem Tagebuch schreibt der Trappistermönch und Arzt Bruder Luc: „Das Kloster ist eine vom Sturm umtoste Insel. Wir halten durch. Gott will nicht das Unglück. Er ist unter den Opfern. Wir können als Menschen nur bestehen bleiben, wenn wir ein Ebenbild seiner Liebe werden.“

Ende März 1996 überfiel eine Gruppe bewaffneter islamistischer Extremisten das Trappisten-Kloster und nahm sieben Mönche als Geiseln. Später fand man deren enthauptete Köpfe, die Körper blieben verschwunden.

Zwei Klosterbrüder, Bruder Jean Pierre (heute 96 Jahre alt) und Bruder Amedee (gestorben 2003), konnten sich während des Angriffs verstecken und überlebten so die Gräueltat. Noch immer ist unklar, ob die Trappisten von den Entführern oder vom algerischen Militär getötet wurden.

Im Jahre 2010 stellte sich der französische Regisseur Xavier Beauvois diesen komplexen Ereignissen in seinem vielfach preisgekrönten Film und setzte darin das Schicksal der Trappistenmönche einfühlsam, fesselnd und nachdenklich werdend in Szene.

Die sieben ermordeten Trappisten aus dem Kloster Tibhirine wurden im letzten Jahr vom Vatikan als Märtyrer anerkannt.

Nach dem Film konnten die Gäste auf Wunsch das gemeinsame Gespräch mit Monika Zuber-Schild suchen.

(Text/Fotos Wolf)

 

Anmerk. der Redakteurin: Ein sehr bewegender Film, der viele Fragen aufwirft und zum Nachdenken über das eigene Handeln anregt. Danke, liebe Monika, für das Organisieren.

Jeannette Wolf

OGV: Helferessen im Boschnhaus

OGV: Helferessen im BoschnhausDas Jahr 2018 war geprägt von intensiven Arbeitseinsätzen, insbesondere bei der Fertigstellung des Boschnhauses und der Obstpresse. Ein Dankeschön war deshalb mehr als angebracht. Die Vorstandschaft lud alle fleißigen Helfer am 18. Januar zu einem Abendessen in's Boschnhaus ein, das für Anlässe dieser Art bestens geeignet ist. Klaus Weixner verwöhnte uns mit einem exzellenten 3-Gänge-Menue. Alle Anwesenden genossen einen sehr gemütlichen und unterhaltsamen Abend.

(Text/Foto: Biegner)

190125 OGV Helferessen 1

Unterstützung

Die „Sparkassenstiftung für den Landkreis
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